Die Kreisgruppe des BUND Naturschutz (BN) hält einen forcierten Ausbau der Freiland-Photovoltaik künftig für notwendig. Als Ausgleich für den Wegfall von Ackerflächen sollen anstelle von Energiepflanzen wieder Nahrungsmittel angebaut werden.

Mit seiner Firma plant Zeller Bosse derzeit Photovoltaik-Anlagen auf mehr als 3000 Hektar in Bayern, Thüringen und Österreich. Laut Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung sollen in zehn Jahren 65 Prozent des Bruttostromverbrauchs aus erneuerbaren Quellen erzeugt werden. „Tatsächlich bietet Freiland-Photovoltaik die einzige realistische und umweltverträgliche Chance auf Klimaneutralität“, so Zeller Bosse. Er ist überzeugt: „Ohne Photovoltaik wird die Energiewende scheitern.“

Pläne für eine Freiflächen-Photovoltaikanlage wurden im Gemeinderat vorgestellt. SÜDWERK will in der Gemeinde mehr als 8 Millionen Euro investieren.

Der Sonnefelder Gemeinderat diskutiert die Errichtung eines 3500 Hektar großen Solarfeldes im Gemeindeteil Weischau.
Unter der Firmenprämisse „Sonne wird Strom – die Sonne schickt keine Rechnung“ informierte SÜDWERK-Geschäftsführer Manuel Zeller Bosse die Ausschussmitglieder in einem ausführlichen Vortrag über Photovoltaik und über aktuelle Ziele des Freistaates Bayern beim Thema Energiegewinnung.

Der Gemeinderat Unterpleichfeld hat der Errichtung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen zugestimmt. Es handelt sich um fünf Teilstücke mit insgesamt rund 31 Hektar Fläche. Bauträger ist die SÜDWERK Projektgesellschaft mbH mit Sitz in Burgkunstadt im Landkreis Lichtenfels.
Für die oberfränkische Firma sind „fortschrittliche Solarparks der Schlüssel für eine nachhaltige und naturnahe Energieversorgung und die perfekte Lösung für eine grüne und regionale Stromproduktion“