Grüne Energie für Oberndorf a.Lech!

Nahe Oberndorf a.Lech planen wir den Bau eines Bürgersolarparks und möchten bereits in der Vorplanung alle Bürgerinnen und Bürger am Entstehungs- und Entscheidungsprozess beteiligen. Also zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns bei Fragen oder Anmerkungen, wir sind stets offen für einen Bürgerdialog.

Vorteile für Oberndorf a.Lech:

Sichere Abgaben für die Gemeinde

Regionale Wertschöpfung

Bürgerbeteiligung

Planung gemäß der BNE Standards

  • Südlich von Oberndorf a.Lech, in der Nähe der Staustufe Oberpeiching

Zur Auswahl von geeigneten Flächen die für eine Nutzung durch Photovoltaik geeignet sind, betrachten wir im Besonderen folgende Kriterien:

  • Bodenbonität der Flächen
  • Sichtbeziehung zur umliegenden Wohnbebauung
  • Kein Natur- oder anderes Schutzgebiet
  • Keine Sichteinschränkung oder Blendwirkungen
  • Ideale Ausrichtung zur Sonne
  • Einverständnis der Eigentümer
  • Anpassungen der Planung sind möglich
  • Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren
  • Entschädigungen für Pächter
  • Entschädigungen für die Jagdgenossenschaft
  • Beteiligungsmodelle für Bürger
  • Lokale Vergabe von Dienstleistungen
  • Aufständerung: Metallgestell, fest verankert, Bodenrammung, Rückstandsloser Rückbau möglich
  • Reihenabstand: 3-4 Meter je nach Geländeeignung
  • Maximale Höhe: 3 Meter
  • Elektrotechnik: String-Wechselrichter
  • Umzäunung: fester Zaun mit Übersteigschutz, Freihaltezone für Kleintiere von 15 cm am Boden
  • Zufahrt: über öffentliche Wege

Steckbrief Oberndorf a.Lech

Visualisierung Oberndorf a.Lech

Wir haben ehrliche Antworten auf Ihre Fragen

Die Produktion von sauberem, nachhaltigen Strom. Es werden keinerlei Pestizide und Düngemittel in die Böden und damit ins Grundwasser gebracht und die Böden können sich langfristig regenerieren. Trotz der Solaranlage kann die Fläche landwirtschaftlich genutzt werden zum Beispiel durch die Beweidung mit Schafen.

Auf der geplanten Projektfläche von 26,5 Hektar können rund 29.000.000 kWh Strom pro Jahr erzeugt werden. Damit wäre der jährliche Energiebedarf von ca. 700 Personen gedeckt. 22.000 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid würden eingespart.

Beim Thema Energiewende dürfen wir die Welt als Ganzes betrachten: Viele Gemeinden haben aufgrund verschiedener Gegebenheiten nicht die Möglichkeit, selbst Freiflächenphotovoltaikanlagen zu errichten, darum ist es umso wichtiger dort Projekte zu verwirklichen, wo es möglich ist. Wie bei der Nahrungsmittelproduktion auch, ist das Potential auf dem Land deutlich größer als in der Stadt, während in der Stadt deutlich mehr benötigt wird. Es ist daher notwendig, dass im ländlichen Raum die Versorgung der Stadt gewährleistet wird, eine Betrachtung ausschließlich auf den eigenen Bedarf wäre hinsichtlich der Versorgung der Stadtbevölkerung rücksichtslos. Ohne Solidarität geht es nicht, übrigens auch nicht in vielen anderen Bereichen des Lebens wie etwa bei der Krankenversicherung, in Kindergärten und im Vereinsleben.

Mit dem Solarpark können knapp 29 Mio. kWh Strom pro Jahr erzeugt werden. Damit wäre der jährliche Energiebedarf von ca. 700 Personen gedeckt.

Durch den Verzicht auf Pestizide und Düngemittel regenerieren sich die Böden und es entwickelt sich eine artenreiche Blühwiese.

Dadurch bietet die Anlage eine Nahrungsquelle für Insekten und Vögel und gewährleistet außerdem einen sicheren Lebensraum für Brutvögel, Amphibien und Kleinsäuger. Blühstreifen oder Hecken bieten wiederum eine weitere Quelle für Nahrung und Lebensraum.

Rund um die Solaranlage errichten wir einen Zaun mit einer Bodenfreiheit von rund 15 Zentimetern, damit Kleintiere problemlos durchschlüpfen können.

Sie wünschen sich zusätzliche Ausgleichsmethoden oder spezielle Bepflanzungen als Sichtschutz? Wir sind offen dafür!

Unbedingt! Photovoltaikanlagen sollten definitiv zusätzlich auf Dächern angebracht werden. Allerdings reichen Dachflächen allein längst nicht aus, um die politisch gesteckten Ziele im Klimawandel zu erreichen.

Außerdem sind Anlagen auf dem Dach nach wie vor deutlich teurer, während Freiflächen fast oder ganz ohne Förderung auskommen, ist diese auf dem Dach noch notwendig. Auf Dachanlagen zu setzen heißt auch die Förderkosten und damit die Kosten der Energiewende zu erhöhen.

Damit die Energiewende gelingt und das Klima Aussicht auf Rettung hat, brauchen wir wissenschaftlichen Studien zufolge Photovoltaikanlagen mit einem Gesamtpotenzial von 850 Gigawatt. Doch es besteht lediglich ein Auf-Dach-Potenzial von 240 Gigawatt, von dem ein Sechstel bereits erschlossen ist. Fazit: Selbst wenn alle möglichen Dachflächen bebaut werden würden, fehlen noch 610 Gigawatt Leistung oder rund 4.800 Quadratkilometer Fläche. Diese Differenz kann derzeit nur mit Freiflächen-Solaranlagen gedeckt werden.

Tatsächlich ist die Fläche von 4.800 Quadratkilometern viel kleiner, als man zunächst denkt. Sie entspricht

1,3% der Gesamtfläche in Deutschland
2,9% der landwirtschaftlichen Flächen Deutschlands
20% der Flächen, die schon heute für den Anbau von Energiepflanzen genutzt werden

Nein! Zum einen können Lebensmittel und Strom auf derselben Fläche erzeugt werden, zum anderen werden auf 78% der landwirtschaftlichen Fläche in Deutschland gar keine Nahrungsmittel angebaut.

Auf weiteren 16% der landwirtschaftlichen Fläche werden Energiepflanzen angebaut, insbesondere für die Herstellung von Biogas, Biodiesel/Pflanzenöl und Bioethanol. Energiepflanzen sind dabei nicht gerade effizient: Vergleicht man die Effizienz der Flächennutzung zur Stromproduktion, dann schneiden PV-Kraftwerke 40 Mal besser ab als Energiepflanzen.

JA! Es werden in den nächsten Jahren sogar noch Flächen frei!

Eine umfangreiche Analyse des Fraunhofer-Instituts für Solare Energie-Systeme kommt zu dem Ergebnis, dass nach Umsetzung des Energieszenarios von 2050 den Nutzern mehr landwirtschaftliche Gebiete zur Verfügung stehen, insgesamt sogar eine Fläche von rund 15.000 Quadratmetern. Das sind über 10.000 Quadratmeter mehr, als für Photovoltaik benötigt würden. Dabei nimmt das Fraunhofer-Institut an, dass lediglich 80 Prozent der bisherigen Industrie- und Energiepflanzen ersetzt werden.

Bringen Sie sich gerne aktiv ein und sprechen Sie sich bei Ihren Stadt-oder Gemeinderäten/-innen für unser Vorhaben aus. Fragen Sie uns! SÜDWERK ist stets offen für einen Bürgerdialog und für eigene Ideen oder Anmerkungen.

So tragen Sie maßgeblich zu der Entscheidung bei, die letztendlich von Ihren gewählten Vertretern und Ihrem Bürgermeister getroffen wird.

Weitere Fragen? Holen Sie sich Antworten:

SÜDWERK Projektgesellschaft mbH

Sternshof 1
96224 Burgkunstadt

Telefon: 09572 886 90 80

Mail: mail@s-werk.com

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