Grüne Energie für Hollfeld !

Noch ist er nur eine Vision. Auf dieser Seite erfahren Sie die Gründe, warum er bald Realität werden sollte: Für eine lebenswerte Zukunft.

Die Welt wird wärmer!

Um etwa 1,5 Grad Celsius ist die bayerische Durchschnittstemperatur in diesem Jahrzehnt in Folge des Klimawandels auf bereits 9 Grad angestiegen.

(Quelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt)

Bayern bekommt die Folgen des Klimawandels deutlich zu spüren – sowohl gegenwärtig als auch zukünftig.

Anderthalb Grad, das klingt zunächst nicht viel, bringt aber schon jetzt deutlich messbare Veränderungen mit sich. Veränderungen, die schwerwiegende Konsequenzen für viele Bereiche bedeuten.

Wir denken nicht nur an Extremwetter-Ereignisse wie Stürme, Starkregen, verheerende Dürreperioden oder an die stetig weiter schmelzenden bayerischen Gletscher. Sondern auch an die steigende Waldbrandgefahr, die Zunahme von Schädlingen (wie zum Beispiel der Borkenkäfer) und die Ansiedlung neuer Schädlingsarten in Bayern. Besonders betroffen ist auch die bayerische Landwirtschaft, die immer mehr mit abnehmender Ertragssicherheit und Existenzängsten zu kämpfen hat. Probleme die uns alle gleichermaßen betreffen.

Damit stellt sich die Frage, was Bayern in der Zukunft noch an Veränderungen zu erwarten hat.

„Die Veränderungen im Klima und der Umwelt der Region Oberfranken sind bereits deutlich mess- und spürbar: in der Lufttemperatur, Starkregen, Dürre und Verdunstung. Es reicht nicht, besorgt zu sein, sondern wir müssen handeln. Jetzt. Als ersten Schritt müssen wir den Antrieb der dramatischen Klimaveränderungen abstellen: Emissionen von Treibhausgasen müssen runter, Energieverbrauch gesenkt werden. In allen Bereichen unseren Lebens!“

– Prof. Dr. Christoph Thomas, Mikrometerologie, Universität Bayreuth

Thüringer Wald 2020

Schneller Überblick

Kein Natur- oder anderes Schutzgebiet

Blühstreifen und schnell wachsende Hecken als nachhaltige Sichtbeschränkung

Ausreichend Entfernung zum nächsten Wohngebiet

Niedrige Bonität der Feldböden

Keine Sichteinschränkung oder Blendwirkung

Ideale Ausrichtung zur Sonne

Zukunftsweisende, nachhaltige Energieversorgung

Deckung des jährlichen Energiebedarfs für 1.180 Personen

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Grünstreifen mit Blühstreifen und Hecken von etwa 5 Meter Breite

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Blendeffekte werden ausgeschlossen

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Sondergebiet mit Erträgen von rund 41 Mio. kWh im Jahr

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Extensives Grünland mit Schafbeweidung

Verzicht auf Düngemittel oder Pestizide

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schnell wachsende Bepflanzung als Sichtschutz

Hollfelder Energiemix

Zunächst ist festzuhalten, und das ist toll, dass in Hollfeld tatsächlich bereits mehr als an vielen anderen Orten erneuerbare Energie erzeugt wird. Doch wieviel müsste es sein, damit Hollfeld wirklich klimaneutral wäre? Also nicht nur der Hausstrom, sondern auch die Energie für Heizung, Mobilität, Lebensmittelerzeugung und alles, was man zum Leben halt so braucht. Dazu ein paar Zahlen:

Der gesamte Energiebedarf je Einwohner beträgt in Bayern 41.750 Kilowattstunden (kWh) im Jahr. Das hat das Bayerische Landesamt für Statistik errechnet. Auf Hollfeld mit 5200 Einwohner/innen übertragen bedeutet das einen jährlichen Energiebedarf von 217.100.000kWh. Also gut 217 Millionen Kilowattstunden.

Insgesamt werden in Hollfeld derzeit rund 18.500.000 kWh, also knapp 18 Millionen Kilowattstunden Strom jährlich erneuerbar erzeugt.

Stand der Energieversorgung durch erneuerbare Energien der Stadt Hollfeld:

aktueller Stand 8,5%
Ziel 100%

Deutschlands Energiemix

So sieht der derzeitige Energiemix von Deutschland aus. Quelle: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW).

Der Anteil der erneuerbaren Energien beträgt bis heute erst knapp 14,8%.

Wie ist der Stand des Genehmigungsverfahrens?

Schritt 1

Verfahrensbeginn

Aufstellungsbeschluss

Schritt 2

Auslegung des Bebauungsplans und Möglichkeit der Stellungnahme der Bürger/innen und Behörden

Schritt 3

Beratung des Gemeinderats über Stellungnahmen und gegebenenfalls Überarbeitung der Bebauungsplan

Schritt 4

Erneute Auslegung des überarbeiteten Bebauungsplans und Möglichkeit der Stellungnahme der Bürger/innen und Behörden

Schritt 5

Einarbeitung der Stellungsnahmen und Finalisierung des Bebauungsplans

Schritt 6

Genehmigung des Projekts

Satzungsbeschluss

Was denken Sie – Braucht Hollfeld eine Photovoltaikanlage?

Wir haben ehrliche Antworten auf Ihre Fragen

Produktion von sauberem, nachhaltigen Strom. Es werden keinerlei Pestizide und Düngemittel in die Böden und damit ins Grundwasser gebracht und die Böden können sich langfristig regenerieren. Trotz der Solaranlage kann die Fläche landwirtschaftlich genutzt werden durch die Beweidung mit Schafen.

Auf der geplanten Fläche von 43,9 ha, können rund 40.698.000 kWh Strom pro Jahr erzeugt werden. Damit wäre der jährliche Energiebedarf von ca. 12.700 Haushalten mit sauberem Strom gedeckt.
Dabei können 24.400 Tonnen CO2 eingespart werden.

Beim Thema Energiewende müssen wir lernen über den Tellerrand unserer Gemeinde hinauszublicken und die Welt als gesamtes zu betrachten. Viele Gemeinden, haben aufgrund verschiedener Gegebenheiten nicht die Möglichkeit selbst Freiflächen Photovoltaikanlagen zu errichten, darum ist es umso wichtiger dort Projekte zu verwirklichen, wo es möglich ist.

Mit dem Solarpark können knapp 41 Mio. kWh Strom pro Jahr erzeugt werden. Damit wäre der jährliche Strombedarf von ca. 12.700 Haushalten mit sauberem Strom gedeckt.

Durch den Verzicht auf Pestizide und Düngemittel können sich die Böden regenerieren und es entwickelt sich eine artenreiche Blühwiese.

Dadurch bietet die Anlage eine Nahrungsquelle für Insekten und Vögel und gewährleistet außerdem einen sicheren Lebensraum für Brutvögel, Amphibien und Kleinsäuger.

Der Zaun der die Anlage umgibt wird mit einer Bodenfreiheit von ca. 15cm errichtet, damit Kleintiere problemlos passieren können.

Gerne sind wir auch offen für zusätzliche Ausgleichsmethoden oder spezielle Bepflanzungen als Sichtschutz. Diese Blühstreifen oder Hecken bieten wiederum eine weitere Quelle für Nahrung und Lebensraum.

Photovoltaikanlagen sollten definitiv zusätzlich auf Dächern angebracht werden. Allerdings reichen ’nur‘ Dachflächen nicht aus um die politisch gesteckten Ziele im Klimawandel zu erreichen.

Bei einem notwendigen Gesamtpotenzial von Photovoltaik von 850 GW besteht lediglich ein Aufdachpotenzial von 240 GW. Davon sind bereits 1/6 ausgebaut. Um die Differenz von 610 GW zu füllen bleibt also nur noch die Möglichkeit von Freiflächenanlagen.

Fazit: Selbst wenn alle möglichen Dachflächen bebaut werden würden, fehlen noch 4.800 km2 Fläche.

4.800 km2 bedeuten:

1,3% der Gesamtfläche in Deutschland
2,9% der landwirtschaftlichen Flächen Deutschlands
20% der Flächen, die schon heute für den Anbau von Energiepflanzen genutzt werden

Nein. Zum einen können Lebensmittel und Strom auf derselben Fläche erzeugt werden, zum anderen werden auf 78% der landwirtschaftlichen Fläche in Deutschland gar keine Nahrungsmittel angebaut.
Auf 16% der landwirtschaftlichen Fläche werden Energiepflanzen angebaut, insbesondere für die Herstellung von Biogas, Biodiesel/Pflanzenöl und Bioethanol. Vergleicht man die Effizienz der Flächennutzung zur Stromproduktion, dann schneiden PV-Kraftwerke um Faktor 40 besser ab als Energiepflanzen.

JA! Es werden in den nächsten Jahren sogar noch Flächen frei!

Nach der Umsetzung des Energieszenarios von 2050 stehen den Nutzern mehr landwirtschaftliche Gebiete von ca. 15.000 km2 Fläche zur Verfügung!
(Unter der Annahme, dass ca. 80% der Industrie- und Energiepflanzen substituiert werden; Quelle: Fraunhofer ISE)

(Die Energieträger sind alternativ zu verstehen: entweder Strom oder Kraftstoff oder reine Wärmenutzung; sie beziehen sich immer auf ein Jahr.)

Quelle: Fraunhofer ISE

Bringen Sie sich gerne aktiv ein und sprechen Sie sich bei Ihren Stadt-oder Gemeinderäten/-innen für unser Vorhaben aus.

Letztendlich wird die Entscheidung von Ihren gewählten Vertretern und dem Bürgermeister getroffen.

Weitere Fragen? Holen Sie sich Antworten:

SÜDWERK Projektgesellschaft mbH

Sternshof 1
96224 Burgkunstadt

Telefon: 09572 886 90 80

Mail: mail@s-werk.com

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