Grüne Energie für Lautertal!

Noch ist er nur eine Vision. Auf dieser Seite erfahren Sie die Gründe, warum er bald Realität werden sollte: Für eine lebenswerte Zukunft.

Die Welt wird wärmer!

Um etwa 1 Grad Celsius ist die globale Durchschnittstemperatur seit 1970 gestiegen. In Lautertal selbst um +2,5 Grad. Nicht viel, möchte man meinen.Doch was diese Steigerung für das zerbrechliche Gefüge des Klimas auf der Erde bedeutet, sehen wir jetzt überall, wenn wir nur die Augen aufmachen:

Heftige Unwetter, verehrende Dürren, schmelzende Gletscher und riesige Felsstürze durch auftauenden Permafrost beherrschen die Nachrichten

Thüringer Wald 2020

Schneller Überblick

Kein Natur- oder anderes Schutzgebiet

Blühstreifen und schnell wachsende Hecken als nachhaltige Sichtbeschränkung

Ausreichend Entfernung zum nächsten Wohngebiet

Niedrige Bonität der Feldböden

Keine Sichteinschränkung oder Blendwirkung

Ideale Ausrichtung zur Sonne

Zukunftsweisende, nachhaltige Energieversorgung

Deckung des jährlichen Energiebedarfs für 1.180 Personen

Lautertaler Energiemix

Zunächst ist festzuhalten, und das ist toll, dass in Lautertal tatsächlich bereits mehr als an vielen anderen Orten erneuerbare Energie erzeugt wird. Doch wieviel müsste es sein, damit Lautertal wirklich klimaneutral wäre? Also nicht nur der Hausstrom, sondern auch die Energie für Heizung, Mobilität, Lebensmittelerzeugung und alles, was man zum Leben halt so braucht. Dazu ein paar Zahlen:

Der gesamte Energiebedarf je Einwohner beträgt in Bayern 41.750 Kilowattstunden (kWh) im Jahr. Das hat das Bayerische Landesamt für Statistik errechnet. Auf Lautertal mit 4.265 Einwohner/innen übertragen bedeutet das einen jährlichen Energiebedarf von 178.063.750 kWh. Also gut 178 Millionen Kilowattstunden.

Insgesamt werden in Lautertal derzeit rund 16.178.030 kWh, also knapp 16 Millionen Kilowattstunden Strom jährlich erneuerbar erzeugt.

Stand der Energieversorgung durch erneuerbare Energien der Stadt Lautertal:

aktueller Stand 9%
Ziel 100%

Wie könnte Lautertal soviel Energie erneuerbar erzeugen?

Theoretisch gibt es mehrere Wege, die Deckungslücke von 91 Prozent zu schließen:

1. Windenergieanlagen (Windräder)

Ein Windrad erzeugt derzeit durchschnittlich 4,1 Millionen kWh Strom im Jahr (laut Energieatlas Bayern). Man könnte in Lautertal also mit 39 neuen Windenergieanlagen annähernd klimaneutral werden. Der Nachteil liegt auf der Hand – selbst bei deutlich moderateren Abstandsregeln wie derzeit geltend wären die Auswirkungen auf das Landschaftsbild und die Lärmbelästigung fürchterlich.

2. Biogasanlagen

Die Deckungslücke mit Biogasanlagen zu decken, ist nicht möglich. Man bräuchte 67 Biogasanlagen vergleichbar der bestehenden in Rottenbach, wiederum mit einem Gesamtflächenbedarf von 10.118 Hektar. Das wäre sieben Mal soviel, wie in Lautertal an landwirtschaftlicher Nutzungsfläche vorhanden ist.
(Quelle u. Berechnungsmethode: Deutscher Verband für Landschaftspflege)

3. Auf-Dach-Photovoltaik

159 Hektar Nutzungsfläche wären erforderlich, um mit Photovoltaik die Lücke zur Klimaneutralität in Lautertal zu schließen. Wollte man hier lediglich mit Solarmodulen auf Dächern arbeiten, wird schnell deutlich, wieviele Häuser man bräuchte: Selbst wenn jedes der rund 1.400 Gebäude in Lautertal je 100 Quadratmeter nutzbare Dachfläche für Photovoltaik böte, stünden insgesamt nur 14 Hektar zur Verfügung. Das würde nicht einmal reichen, um Lautertal auf den Bayerischen Durchschnitt von rund 25 Prozent zu bringen.

4. Freiland-Photovoltaik

Was bleibt, sind Solarparks auf verfügbaren Freiflächen. Rund 60 Hektar auf wenig ertragreichen landwirtschaftlichen Flächen sind jetzt schon projektreif, Verträge unterschriftsreif. Würden mittel- bis langfristig weitere 100 Hektar freigegeben, wären dann immer noch nur rund 11 Prozent aller landwirtschaftlichen Flächen in Lautertal mit Photovoltaik belegt. Doch selbst das müsste nicht sein:  Im Zusammenspiel mit weiteren Flächen auf dem Gebiet von anderen Gemeinden mit deutlich weniger Einwohnern bietet die Freiland-Photovoltaik tatsächlich die einzige realistische und umweltverträgliche Chance auf Klimaneutralität.

Wie ist der Stand des Genehmigungsverfahrens?

Schritt 1

Verfahrensbeginn

Aufstellungsbeschluss

Schritt 2

Auslegung des Bebauungsplans und Möglichkeit der Stellungnahme der Bürger/innen und Behörden

Schritt 3

Beratung des Gemeinderats über Stellungnahmen und gegebenenfalls Überarbeitung der Bebauungsplan

Schritt 4

Erneute Auslegung des überarbeiteten Bebauungsplans und Möglichkeit der Stellungnahme der Bürger/innen und Behörden

Schritt 5

Einarbeitung der Stellungsnahmen und Finalisierung des Bebauungsplans

Schritt 6

Genehmigung des Projekts

Satzungsbeschluss

Was denken Sie – Braucht Lautertal eine Photovoltaikanlage?

Wir haben ehrliche Antworten auf Ihre Fragen

Produktion von sauberem, nachhaltigen Strom. Es werden keinerlei Pestizide und Düngemittel in die Böden und damit ins Grundwasser gebracht und die Böden können sich langfristig regenerieren. Trotz der Solaranlage kann die Fläche landwirtschaftlich genutzt werden durch die Beweidung mit Schafen.

Auf der geplanten Fläche von 43 ha, können rund 41,8 Mio kWH Strom pro Jahr erzeugt werden. Damit wäre der jährliche Energiebedarf von ca. 13.100 Haushalten mit sauberem Strom gedeckt.
Dabei können 25.100 Tonnen CO2 eingespart werden.

Beim Thema Energiewende müssen wir lernen über den Tellerrand unserer Gemeinde hinauszublicken und die Welt als Gesamtes zu betrachten. Viele Gemeinden, haben aufgrund verschiedener Gegebenheiten nicht die Möglichkeit selbst Freiflächen Photovoltaikanlagen zu errichten, darum ist es umso wichtiger dort Projekte zu verwirklichen, wo es möglich ist.

Mit dem Solarpark können rund 41,8 Mio kWH Strom pro Jahr erzeugt werden. Damit wäre der jährliche Energiebedarf von ca. 13.100 Haushalten mit sauberem Strom gedeckt.

Durch den Verzicht auf Pestizide und Düngemittel können sich die Böden regenerieren und es entwickelt sich eine artenreiche Blühwiese.

Dadurch bietet die Anlage eine Nahrungsquelle für Insekten und Vögel und gewährleistet außerdem einen sicheren Lebensraum für Brutvögel, Amphibien und Kleinsäuger.

Der Zaun der die Anlage umgibt wird mit einer Bodenfreiheit von ca. 15cm errichtet, damit Kleintiere problemlos passieren können.

Gerne sind wir auch offen für zusätzliche Ausgleichsmethoden oder spezielle Bepflanzungen als Sichtschutz. Diese Blühstreifen oder Hecken biten wiederum eine weitere Quelle für Nahrung und Lebensraum.

Bringen Sie sich gerne aktiv ein und sprechen Sie bei Ihren Stadt-oder Gemeinderäten/-innen für unser Vorhaben aus.

Letztendlich wird die Entscheidung von Ihren gewählten Vertretern und dem Bürgermeister getroffen.

Weitere Fragen? Holen Sie sich Antworten:

SÜDWERK Projektgesellschaft mbH

Sternshof 1
96224 Burgkunstadt

Telefon: 09572 886 90 80

Mail: mail@s-werk.com

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