Main-Post, 10.Juli 2020

Unterpleichfelder Rat stimmt der Errichtung von Photovoltaikflächen zu

Der Gemeinderat Unterpleichfeld stimmt der Errichtung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen in der Gemarkung Hilpertshausen/ Rupprechtshausen zu. Es handelt sich hierbei um fünf verschiedene Teilstücke mit insgesamt rund 31 Hektar Fläche. Bauträger ist die Firma SÜDWERK Projektgesellschaft mbH mit Sitz in Burgkunstadt im Landkreis Lichtenfels.

Für das oberfränkische Unternehmen sind vor allem „fortschrittliche Solarparks der Schlüssel für eine nachhaltige und naturnahe Energieversorgung.“ Gleichzeitig sehen sie in den Anlagen auch „die perfekte Lösung für eine grüne und regionale Stromproduktion“. Ähnlich sieht es die komplette CSU-Fraktion und ebenfalls die drei Mitglieder der Ökologischen Liste/SPD im Unterpleichfelder Ratsgremium.

Der dritte Bürgermeister Winfried Schraut sieht das Vorhaben positiv und plädiert für die Möglichkeit einer Bürgerbeteiligung an der Anlage. Gemeinderätin Martina Wild ist für den Solarpark, „weil wir die Energiewende wollen“. Und Ökolandwirt Benno Wörle „schluckt lieber die kleine Kröte, der  Landwirtschaft mehr als 30 Hektar zu entziehen“, weil er „weg von Kernkraft und Kohle will“.

Landwirtschaftliche Flächen gehen nicht dauerhaft verloren

Für Michael Roos sind die Brachflächen unter den Photovoltaikmodulen positiv für die „Ökobilanz“ der Gemeinde. Dadurch wird die Vielfalt der Natur gefördert. Außerdem können die Photovoltaikanlagen nach ihrer Lebensdauer von 20 bis 30 Jahren schnell wieder abgebaut werden. Die landwirtschaftlichen Flächen gehen folglich nicht auf Dauer verloren. […]

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